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Panikattacken - ein Erfahrungsbericht

Andreas ist 30 als ihn aus vorerst unerklärlichen Gründen seltsame Anfälle heimsuchen. Nach der zweiten Attacke diagnostizieren ihm die Ärzte Panikattacken. Der oder die Auslöser bleiben vorerst unbekannt. Klar ist, das Andreas seine mentale Seite, offensichtlich in Kombination mit einem physischen Auslöser Probleme macht. Heute, fast 20 Jahre später erzählt uns Andreas von seinem Leidensweg, der Wichtigkeit einer Erkennung und seiner persönlichen Lösung.


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Andreas war 30 Jahre alt, als ihn an einem Mittwoch vormittag, mitten in Ausübung seines Jobs ein seltsamer Anfall heimsucht. Aus heiterem Himmel wurde ihm schwindlig, sein Herz begann zu rasen und sein Allgemeinzustand verschlechterte sich. Er rettete sich ins Nachbarbüro seiner Chefin, die sofort den Notarzt verständigte.


Andreas, erzähl uns, wie ging es weiter?

Nachdem ich bei Bewusstsein war, wollte der Arzt am Telefon mit mir sprechen. Er erkundigte sich nach meinem Zustand und fragte ob mir heiß wäre. In diesem Moment war mir sehr heiß. Gleich darauf lautete die Frage "oder ist ihnen kalt?" Als er das Wort "kalt" aussprach, war mir plötzlich eiskalt. Als nächstes fragte er ob mein Herzschlag schnell wäre und siehe da, ich bekam totales Herzrasen. Egal was der Arzt fragte, genau das trat ein. Plötzlich verlor ich das Bewusstsein und als ich wieder munter wurde, lag ich in einem Rettungswagen und hatte ein seltsam kaltes Gefühl in meinen Venen.


Ich wurde in das örtliche Krankenhaus gebracht, wo ich in den kommenden drei Tagen alle möglichen Untersuchungen durchlief. Als diese abgeschlossen waren, verkündete mir der Arzt das ich völlig gesund sei und ob ich in letzter Zeit mit Stress zu kämpfen hatte. Dem war nicht so, zumindest empfand ich das nicht. Der zuständige Arzt überwies mich dennoch in die Abteilung für Psychologie.


Was passierte dort?

Es war eher eigenartig und unangenehm im Wartebereich dieser Abteilung zu sitzen. Vor allem weil dort Menschen anwesend waren, die offensichtlich mit psychischen Problemen zu kämpfen hatten. So stellte ich mir selbst die Frage: "Was mache ich hier? Ich bin doch nicht psychisch krank". Als ich dann an der Reihe war und dem Arzt gegenüber saß fragte er nur: "Herr G., was haben sie für ein Problem?" Ich sagte nur: "Herr Doktor, wenn ich das wüsste, wäre ich wohl nicht hier!" Ein klärendes Gespräch mit dem Arzt fand nicht statt.


Und das wars?

Nun nicht ganz. Der Arzt verschrieb mir ein Antidepressivum und entließ mich. Mit dem Rezept und meinem Krankenhausbrief in der Hand verließ ich das Krankenhaus. Einige Minuten oder wenige Meter später brach ich wieder zusammen.


Das klingt schrecklich. Was passierte dann?

Man hatte mich wieder stationär aufgenommen und der Arzt, der mir schon Stress attestierte, war sich nun ziemlich sicher das es sich bei meinen Anfällen um Panikattacken aufgrund von seelischem Stress handelte.


Wie wurde dir geholfen?

Erstmal gar nicht. Ginge es nach dem Arzt, hätte ich einfach mein Antidepressivum nehmen sollen. Das habe ich aber nicht gemacht. Nachdem mir grundsätzlich kein Arzt wirklich helfen konnte, fing ich an mir selbst zu helfen. Erstmal musste ich heraus finden was die Auslöser waren.


Wie hast du das angestellt?

Wie wohl jeder hatte ich auch damals mit dem einen oder anderen Problem zu kämpfen. Eines davon war finanzieller Natur. Ein Problem, das aufgrund gescheiterter Geschäftspartnerschaften und Investitionen immer gewichtiger wurde. Als ich eines Tages die Fälligstellung einer größeren Summe per Post zugestellt bekam, löste das eine Panikattacke aus. Ich hatte somit nicht großartig danach gesucht, sondern durch eine Situation herausgefunden wo der Auslöser lag. Ich hatte Existenzängste, die zu Panikattacken führten.


Meine mentale Wahrnehmung (so genau wusste ich das zu dem Zeitpunkt natürlich nicht) war also gestört. Ein "run" auf unterschiedlichste Ärzte begann. Keiner konnte mir ohne pharmazeutische Beigabe wirklich helfen. Einer jedoch meinte, das Autosuggestion hilfreich sein könnte.


Wo hast du dir Hilfe geholt bzw. was hast du genutzt?

In erster Linie musste ich einmal Ordnung in meine finanziellen Angelegenheiten bringen, um so den Auslöser zu eliminieren. Nachdem die finanziellen Schwierigkeiten bereits enormes Ausmaß angenommen haben, musste ich Privatkonkurs anmelden. Auf eine schwierige Zeit folgten nun sieben weitere schwierige Jahre.


Als nächstes begann ich mich mit meiner mentalen Einstellung zu beschäftigen. Ich recherchierte im Internet nach wirkungsvollen Methoden und Möglichkeiten zur unterstützenden Umsetzung bzw. zur Stärkung meiner Selbstwirksamkeit und meiner geistigen Verfassung.

Du wurdest fündig?

Ja, meine persönliche Lösung fand ich in Subliminals. Ich konsumierte statt Pharmazeutika "geistige Medikamente" und fand so Schritt für Schritt in ein wieder problemloses, sogar erfolgreiches und harmonisches Leben zurück.


Kannst du das etwas genauer beschreiben?

Ganz ehrlich, habe ich vor meinen eigenen Erfahrung überhaupt nichts von der Beeinflussung von Gedanken, geistiger Stabilität oder Autosuggestion gehalten. Für mich war das alles Spinnerei. Ich dachte mir: "Was soll schon großartig geschehen, wenn man sich das einredet... das würde meine Probleme ja doch nicht lösen!?" Welch ein Fehler! Jeder, der so denkt unterschätzt was die Gedanken und die mentale Einstellung bewirken können - in die negative Richtung funktioniert es ja auch.


So habe ich mir also meine persönliche, positive Gedankensteuerung mit Hilfe von Subliminals zurecht gelegt. Jeder der einmal eine Panikattacke hatte, weiß wie schlimm so etwas sein kann, vor allem dann, wenn diese, wie es auch mir passiert ist, beim Autofahren auftreten. Du sitzt am Steuer und denkst nur "so das war's, jetzt sterbe ich"


Dein Fazit?

Ich selbst bin froh, das ich meinen Körper nicht mit Chemikalien ruiniert habe. Heute bin knapp 50 Jahre alt, top fit, habe eine wunderbare Familie, einen tollen Job und lebe ein harmonisches und erfolgreiches Leben. Davon kann ich vieles auf die mentale Ausrichtung zurückführen. Ich kann also jedem oder jeder da draußen, der oder die, egal mit welchem Problem konfrontiert ist, nur empfehlen sich der Lösung des Problems anzunehmen und die mentale Perspektive nicht außer acht zu lassen, sondern im Gegenteil, genau diese in den Fokus zu setzen. Es gibt mittlerweile viele Angebote in diesem Bereich. Da ist bestimmt für jeden die richtige Hilfestellung dabei.


Andi, vielen Dank für deine offenen Worte. Ein Schlusssatz?

Ja. Lasst euch nicht unterkriegen. Seit stark und helft euch selbst, denn andere tun es selten. Egal was ihr wollt oder verändern müsst, nur ihr selbst könnt es hinbekommen! In diesem Sinne viel Kraft und alles Gute.


Danke Andreas, auch dir das Allerbeste!


Dem können wir uns als Redaktion nur anschließen.






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